15-Tage Costa Rica (Monteverde)
15 Tage mit 4 bis 12 Personen. Ein kleines Land mit großen Kontrasten. Lernen Sie die Naturschönheiten Costa Ricas kennen: die Regenwälder, Vulkane, Thermalquellen, Nebelwälder und Sandstrände. Besonderes bewusst erleben Quetzalbeobachtung auf einer Finca Traditionelles Mittagessen bei einer costa-ricanischen Familie Zwei Tage im Tieflandregenwald des Piedras-Blancas-Nationalparks im Süden des Landes Besuch einer Grundschule in Curubandé Besuch des indigenen Stammes der Maleku
Reiseverlauf
1. Abreise:
Flug von Ihrem Wunschflughafen in Deutschland über Madrid nach San José. Die Hauptstadt liegt in der gemäßigten Klimazone des Zentraltals ca. 1000 m ü.d.M. – man könnte meinen, hier sei ewiger Frühling. Dies ist der ideale Ort für die Akklimatisierung an die tropischen Regenwälder. Am Flughafen werden Sie am späten Nachmittag von Ihrem Reiseleiter abgeholt und ins Hotel »Posada Canal Grande« gebracht. Das im spanischen Stil gebaute Hotel liegt in Piedades de Santa Ana am Stadtrand von San José und ist geschmackvoll eingerichtet. Vom Garten und Swimmingpool haben Sie einen weiten Blick ins grüne Tal.
2. San José:
Sie besuchen das Nationalmuseum, wo Sie einen Einblick in die Geschichte Costa Ricas erhalten. Sie entdecken die Innenstadt und besuchen den stimmungsvollen Bauernmarkt Zapote. Anschließend fahren Sie in den Vorort Escazú und genießen in einem kleinen Restaurant ein typisches Mittagessen. Dabei hören Sie Geschichten über die Hexenlegenden Escazús, untermalt von Marimba- oder Gitarrenmusik. Am Nachmittag besuchen Sie eine traditionelle Zuckerrohrmühle und eine Maskenmanufaktur. Übernachtung wie am Vortag. (F M)
3. Vulkan Irazú, Cartago, Quetzalbeobachtung und Fahrt zum Naturparadies am Cerro de la Muerte:
Am Vormittag fahren Sie an Kaffeeplantagen und Farmen vorbei zum Vulkan Irazú. Der mit 3.432 m höchste Vulkan Costa Ricas beeindruckt durch seinen grünen Kratersee und eine fantastische Aussicht. Auf einer kurzen Wanderung erleben Sie üppige tropische Gebirgsvegetation wie auch eine bizarre Vulkanlandschaft. In Cartago besichtigen Sie u.a. die Basilica de Nuestra Señora de Los Angeles. Anschließend fahren Sie zum »Paraiso del Quetzal« auf der Finca von Jorge Serrano, um den sagenumwobenen Göttervogel der Maya und Azteken zu beobachten. Nach einem Rundgang durch den von Quetzalen bevölkerten Eichenwald fahren Sie in Richtung Cerro de la Muerte. Sie übernachten in der am Fuße des 3.300 m hohen Cerro de la Muerte, in einem nahezu unberührten Tal gelegenen »Trogon Lodge«. In den Wäldern leben unzählige Vogelarten, und man findet hier die größte Vielfalt an endemischen Pflanzenarten Zentralamerikas – ein wahres Paradies für Naturliebhaber und Hobbyornithologen. (F P A)
4. Quetzalbeobachtung und Fahrt zum »Regenwald der Österreicher« am Piedras-Blancas-Nationalpark:
Am Morgen führt Ihr Reiseleiter Sie ein kleines Stück durch den Wald und erklärt Ihnen die Besonderheiten der Pflanzen- und Vogelwelt im Tal des Rio Savegre. In der Nähe steht ein einsamer Aguacatillo-Baum, dessen Früchte die einzige Nahrung der Quetzale sind, die man deshalb hier oft beobachten kann. Anschließend fahren Sie in Richtung Süden ins pazifische Tiefland. Am Nachmittag erreichen Sie die »Esquinas Rainforest Lodge«. Sie ist umgeben vom dichten Tieflandregenwald des Piedras-Blancas-NP. Hier widmet sich der Verein »Regenwald der Österreicher« dem »Freikauf« dieses Paradieses. Ein Vertrag mit dem Umweltministerium Costa Ricas garantiert, dass die freigekauften Grundstücke in den Nationalpark eingegliedert werden. Die entlegene Wildnis ist mit ihrer unvergleichlichen Artenvielfalt ein Paradies für Naturliebhaber. Am späten Nachmittag wandern Sie mit Ihrem Reiseleiter durch den Regenwald in der Umgebung der Lodge und halten z.B. nach Pfeilgiftfröschen Ausschau, die sich mit Vorliebe in Bromelien aufhalten. Sie übernachten in der »Esquinas Rainforest Lodge«. (F)
5. »Regenwald der Österreicher« am Piedras-Blancas-Nationalpark:
Dieser Tag steht Ihnen zur individuellen Erkundung des Regenwaldes und der Umgebung der »Esquinas Rainforest Lodge« zur Verfügung. Im Piedras-Blancas-NP wurden ca. 10 km Wanderwege angelegt. Mit etwas Glück sehen Sie Affen, Agutis, Nasenbären oder sogar Wildkatzen. Ein Bad im Naturpool verheißt Abkühlung. Sofern die Lodgemanagerin Cataline Torres vor Ort ist, setzt sie sich am Abend zu Ihnen an den Tisch und erzählt von ihren Erlebnissen in Esquinas. Optional können Sie einen Tagesausflug zum Golfo Dulce unternehmen: In Golfito angekommen, fahren Sie per Boot durch den landschaftlich einmalig schönen Golf mit seinen fast unberührten Regenwäldern, steilen Küsten und naturbelassenen Sandstränden. Sie erkunden die Mangroven des Rio Coto, wo viele Arten von Wasservögeln sowie Brüllaffen, Kapuzineraffen, Totenkopfaffen, Kaimane und Krokodile leben. Am Sandstrand von Zancudo können Sie baden und haben Zeit für ein Picknick. Übernachtung wie am Vortag. (F)
6. Dorf La Gamba und Fahrt zum Manuel-Antonio-Nationalpark:
Von der »Esquinas Rainforest Lodge« fahren Sie nach La Gamba. Am Weg liegt die Tropenstation, eine international anerkannte Forschungseinrichtung, die sich für den Erhalt des Regenwaldes und Entwicklungshilfeprojekte in der Region einsetzt. Ein Mitarbeiter stellt Ihnen verschiedene Projekte vor. Während eines Rundgangs in La Gamba gewinnen Sie einen Eindruck vom typisch costa-ricanischen Dorfleben. Anschließend fahren Sie die Küste entlang in Richtung Manuel Antonio. Unterwegs halten Sie an einem der wunderschönen, einsamen Pazifikstrände zum Baden. Sie übernachten im Hotel »Villas Lírio« in der Nähe des Manuel-Antonio-NP, das in einem tropischen Garten mit zwei schönen Pools liegt. Die stilvollen Zimmer sind mit Naturdarstellungen von der bekannten Malerin Deirdre Hyde geschmückt. Am späten Nachmittag gehen Sie das erste Mal an den traumhaften Stränden des Manuel-Antonio-NP spazieren und, wenn Sie möchten, baden. (F)
7. Manuel-Antonio-Nationalpark:
Mit Allradfahrzeugen erreichen Sie über eine abenteuerliche Piste nach ca. 1 ½-stündiger Fahrt das abgelegene Dorf Quebrada Arroyo. Hier besuchen Sie ein von der UNO ausgezeichnetes Tourismusprojekt, das Bauern, die zuvor Vanille anbauten, errichtet haben. Sie entdecken den Regenwald von einer 40 m hohen »Wolkenbrücke« und bekommen die Besonderheiten der Tier- und Pflanzenwelt dieses Gebietes gezeigt und erklärt. Während einer Wanderung genießen Sie herrliche Ausblicke auf einen Wasserfall und auf die Küste von Manuel Antonio und können sich in einem natürlichen Schwimmbecken erfrischen. Sie fahren zurück nach Manuel Antonio und können den Nachmittag zum Baden im Meer und zum Entspannen an den herrlichen Stränden nutzen. Vor Sonnenuntergang werden Sie zum Hotel »Villas Lírio« zurückgebracht. (F)
8. Manuel-Antonio-Nationalpark und Fahrt ins Naturreservat Monteverde:
Morgens unternehmen Sie eine 1- bis 2-stündige Wanderung im Manuel-Antonio-NP mit seinen traumhaften Sandstränden und den daran angrenzenden Urwäldern. Mit etwas Glück treffen Sie auf die vier in Costa Rica vorkommenden Affenarten und auf Nasenbären, Leguane oder Faultiere. Anschließend können Sie sich am Strand sonnen und im Meer baden. Nach einer Dusche im Hotel reisen Sie am späten Vormittag weiter. Unterwegs legen Sie einen Stopp am Rio Tarcoles ein, um Krokodile zu beobachten. Am späten Nachmittag erreichen Sie die Nebelwaldreservate Monteverde und Santa Elena, die dank ihrer Lage an der kontinentalen Wasserscheide einen unvergleichlichen Artenreichtum aufweisen. Über 2.500 Pflanzenarten (darunter 420 Orchideen), 100 Säugetier-, rund 400 Vogel- und mehr als 10.000 Insektenarten leben hier. Darunter auch der farbenprächtige Quetzal. Die »Arco Iris Lodge« liegt in der Nähe der Naturreservate und wird von ihrer Besitzerin Susanne Stoiber sehr persönlich geführt. Bei Ihrer Ankunft erwartet Sie ein Begrüßungssnack mit typischem Käse, Tortilla und in der Umgebung angebautem Kaffee. Sie übernachten in einem der zwölf Bungalows der »Arco Iris Lodge« inmitten eines tropischen Gartens. Mit Beginn der Dämmerung können Sie eine ca. 1½-stündige Wanderung durch den Nebelwald unternehmen und nachtaktive Tiere beobachten (optional). (F)
9. Naturreservate Monteverde und Santa Elena:
Ihr Reiseleiter weiht Sie auf einem ca. 3-stündigen Rundgang durch das beinahe mystische Reservat Monteverde in die Geheimnisse des Nebelwaldes ein. Am Nachmittag sind Sie auf einem Hängebrückensystem unterwegs, von dem aus Sie das Leben im Kronendach des Nebelwaldes hautnah erleben können. Trotz der Höhe, in der Sie sich befinden, dürfen Sie sich absolut sicher fühlen, denn die Hängebrücken sind so stark gespannt, dass sie kaum schwanken. Später können Sie den Schmetterlingsgarten besuchen (optional), in dem viele farbenprächtige Falter aus nächster Nähe zu sehen sind, darunter auch der handtellergroße strahlend blaue Morpho. Übernachtung wie am Vortag. (F)
10. Von Monteverde in den Vulkan-Rincón-de-la-Vieja-Nationalpark:
Am Vormittag unternehmen Sie einen Rundgang auf der Finca der Familie Bello in der Nähe von Monteverde. Dabei erfahren Sie viel Interessantes über den ökologischen Kaffeeanbau und die Geschichte des Kaffees. Sie spazieren zu dem vom Urgroßvater erbauten Haupthaus und kosten als Mittagssnack auf der Veranda gemeinsam mit der Familie hausgemachte traditionelle Spezialitäten. Anschließend fahren Sie weiter über Tilaran, Cañas und Liberia zum Vulkan-Rincón-de-la-Vieja-NP. Sie halten in Curubandé, einem kleinen Dorf in der Nähe Liberias, und besuchen eine Schule. Die Kinder und die engagierten Lehrerinnen werden Sie herzlich begrüßen. Sie bekommen Einblicke in den Alltag der Schulkinder, in Lehrinhalte und Kultur. Zum Abschied zeigen die Kinder Folkloretänze. Der Vulkan Rincón de la Vieja ist für seine konstante Aktivität berühmt: Überall sehen Sie dampfende Fumarolen, blubbernde Schlammlöcher und schwefelhaltige Thermalquellen. Der Wald erstreckt sich über vier Klimazonen und beherbergt deshalb eine außerordentliche Vielfalt an Tieren. Seit der Kolonialzeit ist er von Rinderfarmen umgeben, so dass Sie vielleicht den Sabanero (den costa-ricanischen Cowboy) aus der Ferne bei seiner Arbeit beobachten können. Sie übernachten in der Hacienda »Guachipelin«, die am Fuße des Vulkans liegt. Auf dem 16.000 ha großen Gelände der über 100 Jahre alten Hacienda betreibt man noch heute die Zucht von Pasopferden spanischer Abstammung. Vom Restaurant aus können Sie bis zum Golf von Nicoya schauen. Am späten Nachmittag können Sie noch einen Spaziergang zu einem Aussichtspunkt unternehmen und den Blick auf den Vulkan und die Küste genießen. (F M)
11. Vom Vulkan-Rincón-de-la-Vieja-Nationalpark zum Vulkan Arenal:
Auf einer 2- bis 3-stündigen Wanderung erkunden Sie den Park. Das Gebiet um den Vulkan wird zur Gewinnung geothermischer Energie genutzt. Schon bei der Ankunft im Park sehen Sie die vulkanischen Dämpfe aus dem dichten Wald aufsteigen. Am Fuße des Vulkans wandern Sie an einem kleinen Flusslauf vorbei zu den blubbernden Schlammlöchern von Las Pailas – immer begleitet vom Schwefelgeruch, der aus den Erdspalten aufsteigt. Anschließend fahren Sie zum aktivsten Vulkan Costa Ricas, dem Vulkan Arenal. Bei gutem Wetter sehen Sie den grandiosen Vulkankegel schon aus der Ferne. Kurz darauf erreichen Sie das Hotel »Arenal Manoa«. Vom Balkon Ihres Zimmers haben Sie bei entsprechendem Wetter freien Blick auf den in der Regel ständig brodelnden Vulkan und auf das Naturschauspiel der austretenden rot glühenden Lava. Am Abend können Sie ein Bad im Pool nehmen, der inmitten eines tropischen Gartens liegt. (F)
12. Vulkan Arenal und zu den Maleku:
Der Tag beginnt mit einer ca. 2-stündigen Wanderung am Fuße des Vulkans Arenal. Anschließend fahren Sie in ein Dorf der Maleku, eines in der Nähe lebenden indigenen Stammes. Die Gemeinde versucht, die teilweise schon in Vergessenheit geratenen Traditionen und die eigene Sprache für kommende Generationen zu erhalten. Mit Ihrem Besuch unterstützen Sie die Maleku bei der Bewahrung ihrer Kultur. Im großen Dorfrancho, dem traditionellen überdachten Versammlungsplatz, wird Ihnen das Mittagessen auf Bananenblättern serviert. Anschließend erzählt die Familie des Dorflehrers von Bräuchen und Festen und zeigt Ihnen teilweise noch immer verwendete Medizin- und Nutzpflanzen. Ihre Fragen an die Maleku übersetzt der Reiseleiter gern. Bei einem Dorfrundgang sehen Sie die Häuser und wie die Menschen heute leben – und mit etwas Glück sogar Rotaugenfrösche. Danach führt eine Gruppe in historischer Tracht Tänze und Rituale auf. Am Nachmittag fahren Sie zurück nach La Fortuna, wo Sie sich im Whirlpool oder bei einer optionalen Massage entspannen können. Alternativ können Sie auch das Thermalbad »Eco Termales Hot Springs« besuchen oder an einer abenteuerlichen Canopy-Tour teilnehmen: In einem Gurt sitzend sausen Sie an einem Stahlseil durch den Regenwald (beides optional). Zweite Übernachtung im Hotel »Arenal Manoa«. (F M)
13. Vom Vulkan Arenal nach San José:
Am Vormittag besuchen Sie die »Finca Educativa Ecologica« in La Fortuna. Bei einem Rundgang durch den sehr durchdacht angelegten Gemüse- und Kräutergarten erklärt Ihnen Don Juan, ehemals Lehrer an einer landwirtschaftlichen Fachschule, die Wechselwirkungen zwischen verschiedenen bekannten und exotischen Kulturpflanzen. Währenddessen sind Sie herzlich eingeladen, von den Früchten und Kräutern zu kosten und bei der Herstellung von Zuckerrohrsaft mitzuhelfen. Auf dem Weg nach San José legen Sie einen Stopp in San Ramón ein und erfahren in der Zigarrenmanufaktur von Don Tuto, wie Zigarren gedreht werden. Anschließend fahren Sie nach San José zum Hotel »Rincón del Valle«. Das Hotel liegt am Stadtpark La Sabana. Im gemütlichen Restaurant des Hotels genießen Sie das gemeinsame Abschiedsessen.
(F A)
14. San José und Abflug:
Der Vormittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Optional können Sie einen Ausflug zum Vulkan Poás unternehmen. Am Nachmittag werden Sie zum Flughafen gebracht und fliegen am frühen Abend von San José ab. Falls Sie noch fünf Tage länger Zeit haben, empfehlen wir Ihnen eines der Anschlussprogramme. (F)
15. Ankunft zu Hause:
Am Abend Landung auf Ihrem Wunschflughafen in Deutschland.



